Sommer ist Sonnenschutzzeit!

Die meisten von uns lieben die Sommerzeit. Endlich kann man die Freizeit im Draußen, bei warmen Temperaturen und unter Sonnenschein verbringen. Schnell ein Kleidchen drüber werfen und ab ins nächste Schwimmbad. Herrlich!
Hier in Mitteleuropa sind es so ca. zwei Monate, wo wir den Sommer auskosten können. Da gehört es auch dazu, sich bräunen zu lassen. Einige haben das Empfinden, wenn sie etwas brauner z.B. im Gesicht sind, dass sie dann nicht so müde und fahl aussehen.
Doch Vorsicht! Zuviel Sonneneinstrahlung, sei es die natürliche Sonneneinstrahlung oder die Solariumröhre, lässt die Haut schneller altern. Sonnenschäden, wie z.B. Pigmentstörungen oder ledrige Haut entstehen.
Eine Bräunung ist eigentlich eine Schutzreaktion der Haut. Die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand. Zudem steigt das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Daher ist der richtige Sonnenschutz wichtig.

Der Lichtschutzfaktor (LSF) entspricht der Minimaldosis bis zum Erreichen einer Hautrötung.
Ein Sonnenschutzmittel unterstützt den Eigenschutz der Haut. Die Sonnenschutzprodukte beinhalten physikalische Filter (z.B. Mineralische Pigmente), die die UV-Strahlen reflektieren. Je nach Hauttyp wird der entsprechende Sonnenschutz gewählt. Hauttyp 1 (sehr empfindlich – kurzer direkter Aufenthalt – Haut sehr hell – hoher Sonnenschutz notwendig) bis Hauttyp 5 (unempfindlich – lange direkter Aufenthalt – Haut sehr dunkel- niedriger Sonnenschutz notwendig).
Der Sonnenschutz sollte gegen UVA-, B und Infrarot schützen. Z.B. von daylong

Eigenschaften der Strahlung der Sonne:
– UVA: Vorzeitige Hautalterung, Altersflecken, Allergische Reaktion
– UVB: Sonnenbrand, Schäden im Erbgut (DNS), Hautkrebs
– Infrarot (IR): Vorzeitige Hautalterung

Der Sonnenschutz richtet sich nach:
– Hauttyp
– Alter
– Medikamenteneinnahme (Lichtempfindlich – hoher Sonnenschutz)
– Strahlungsdauer (längerer Aufenthalt – Hoher Sonnenschutz)
– Strahlungsintensität (Reflexion – Schnee, Wasser, Sand – höherer Sonnenschutz)

Mittlerweile sollte bei Kindern und empfindlichen Personen bei Lichtschutzfaktor (LSF) 30 begonnen werden. Bei einem LSF von 50 (Sun Blocker) sollte man aber auch bedenken, dass eine verminderte Produktion von Vitamin D3 stattfindet. In unserem Breitengrad produzieren wir von ca. Mai bis September Vitamin D3 mit der natürlichen Sonneneinstrahlung. Ein sehr wichtiges Provitamin  (Immunsystem, Knochen, etc.).

Bei einer sehr öligen Haut sollte auf Sonnenschutzmilch oder Creme verzichtet und stattdessen ein Sonnenschutzgel verwendet werden.
Gerade bei einer Sonnenallergie (Mallorca -Akne) ist ein Gel vor zu ziehen.

Am besten trägt man den Sonnenschutz ca. 20 Minuten vor der geplanten Sonneneinstrahlung auf. Das Nachcremen des Sonnenschutzes ist notwendig. Der Sonnenschutz wird aber durch das Nachcremen nicht verlängert, sondern erneuert.
Zudem sollte man beim Baden oder beim Skifahren bedenken, dass z. B die Wasseroberfläche oder der Schnee, die Sonnenstrahlen reflektieren können. Somit besteht auch hier die Gefahr eines Sonnenbrands.
Um einen Sonnenbrand zu vermeiden, sollte man regelmäßig und gleichmäßig nachcremen. Auch entsprechende Kleidung mit integriertem Sonnenschutz, eher dunkle und weite Kleidung, Sonnenhut und Sonnenbrille helfen die UV-Strahlen ab zu blocken.

Wer denkt, dass ein hoher Lichtschutzfaktor Bräune verhindert, der irrt. Auch durch einen entsprechenden hohen Lichtschutzfaktor, kann man braun (langsamer) werden und verhindert aber dadurch den gefährlichen Sonnenbrand.

Vor allem nach dem Sonnenbaden ist die Haut strapaziert. Die Haut trocknet durch die Sonne etwas aus. Daher sollte auch nach dem Baden gehen eine After Sun creme verwendet werden. Diese pflegt die Haut und spendet viel Feuchtigkeit.
Aloe Vera ist ein toller Wirkstoff der z.B. bei leichter Rötung der Haut (Sonnenbrand) Abhilfe verschaffen kann.

Leider bin auch ich gerne ein Opfer der Sonne. Den Sonnenbrand kenn ich nur zu gut. Daher halte ich mich lieber im Schatten auf und benutze einen hohen Lichtschutzfaktor.
Auch mein Make up (étre belle) hat einen Lichtschutzfaktor von 15.

Achtung bei Peelings in der Sommerzeit.
Zu intensive Peelings lösen die oberste Hornschicht (Schutzschicht) ab. Falls ihr euch dann im Freien länger aufhaltet, könnten Pigmentstörungen auftreten. Lieber milde Peelings an langweiligen Regentagen anwenden und erst im Herbst mit stärkeren Peelings starten.

Falls ihr Anregungen, Fragen oder Kritiken zu diesem Thema habt, würde ich mich freuen von euch zu lesen.

Love Ursula

 

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