Peelingmethoden Teil 3 – Kräuterpeeling


Das Schrammek-Kräuterpeeling (Green Peel ®) ist ein oberflächlich-manuelles Peeling. Die Substanzen werden in Haut eingearbeitet (massiert) und dürfen nur qualifizierte Fachkosmetikerinnen durchführen.
Dieses Produkt gibt wurde vor über 50 Jahren entwickelt und besteht aus einer effektiven Kräutermischung, z.B. Proteinen, Kohlenhydrate, Schleim-und Gerbstoffe, Phytohormonen, Enzymen, Mineralsalze sowie Spurenelemente.
Je nach Behandlungsgrad (Stufe 1,2 und 3) kann das Peeling die Haut schälen und wirkt in der Hauttiefe anregend. Somit wird der Hauterneuerungsprozess aktiviert und fördert die Neubildung von Bindegewebsfasern.
Die alte, fahle, verhornte oberste Epidermis-Schicht wird gelöst.
Die Haut wirkt frischer, reiner, elastischer und wird besser durchblutet.
Zudem wirkt das Peeling porenverfeinernd, Mitesser lösen sich besser bzw. werden vermindert. Der Abheilungsprozess wird beschleunigt, da durch das Peeling eine allgemeine Verbesserung der Durchblutung und Mikrozirkulation entsteht.

Zu Beginn, vor ca. 50 Jahren, gab es nur die Classic-Variante mit dem Schälungseffekt. Von dieser Zeit stammt auch der Leitspruch „Eine neue Haut in fünf Tagen“.
Mittlerweile kann variabel dem Hauttyp und der Hautsituation entsprechend, in drei Stufen die Haut bearbeitet werden.
Stufe 1: Fresh up – Der Frischekick
Stufe 2: Energy – Stimulation für die Haut
Stufe 3: Classic – Schälungseffekt

Das Schrammek-Peeling ist mein persönlicher Favorit. Gelegentlich mache ich mir selber die Stufe 1 oder 2, je nachdem wie gerade meine Hautsituation ist.
Die Haut fühlt sich noch nach einigen Tagen super fein an und sieht einfach frisch aus.
I ♥ it!

Stufe 1 „Fresh Up“ Der Frischekick
Die leichterste Form des Peelings. Ein Frischekick für Zwischendurch.
Vorallem bei müder, blasser Haut und unregelmäßige Pigmentierungen. Ein schneller Zartmacher bei dezenter Verhornung und leichten Unreinheiten. Diese Behandlungsvariante lässt die Haut geschmeidig und weich werden.
Die Haut ist nach der Behandlung aufnahmefähier für Wirkstoffe und sieht frischer und gesünder aus. Zudem ist diese Behandlung ein idealer Präventionshelfer gegen vorzeitige Hautalterung und Elastitzitätsverlust.

Stufe 2 „Energy“ Stimulation für die Haut
Diese Anwendungsmethode des Green Peel ist schon ein bisschen intensiver. Die Menge für die Behandlung wird erhöht und die Einmassierzeit der Kräuter ist länger, wie bei der Stufe 1 (Fresh up). Dadurch hat diese Variante eine zusätzliche stimmulierende Wirkung auf die Haut. Ein Vitalitäts- und Regenerationskick. Ideal bei sonnenverwöhnter oder blasser Haut, da das Peeling durchblutungsaktivierend arbeitet.
Es hilft auch gegen erste Linien/Fältchen oder bei verstärkter Verhornung und Pigmentverschiebungen.

Stufe 3 „Classic“ Schälungseffekt
Die klassische Variante des Schälungsprozesses (s. Video – Fa. Schrammek). „Eine neue Haut in fünf Tagen“. Die Kräuter werden in die Haut intensiv eingearbeitet. Die Naturstoffe können nun nachhaltig wirken. Nach der Behandlung kann die Haut gerötet sein, wie bei einem Sonnenbrand.
Das Peeling ist binnen 5 Tagen beendet. In dieser Zeit erfolgt eine sichtbare Ablösung der oberen Epidermisschicht. Zudem entfalten die Kräuter ihre Wirkung in der Tiefe der Hautstruktur.
Die Durchblutung, der Stoffwechsel und die Zellneubildung werden angeregt.

Ideal bei unreiner, stark verhornter, sonnengeschädigter Haut, bei Hyperpigmentierung, schlecht durchbluteter Haut, Aktivierung und Verjüngung.
Während der Behandlungszeit wird die Haut mit einem Home Care Set zu Hause weiter betreut. Die Pflegeserie Schrammek derma.cosmetics  wurde speziell für die Green Peel Classic-Variante entwickelt und ist in der Behandlung inkludiert.
Die Haut und wird mit einer Beauty Finish Behandlung am 5. Tag im Institut abgeschlossen.

Faustregeln für den richten Umgang mit intensiven Peelings:

      • Das richtige Peeling für die Hautbeschaffenheit und Hautsituation
      • Lasst euch immer von einer Fachkosmetikerin beraten.
      • Sonnenschutz
      • Bis zu vier Wochen nach der letzten Intensiv-Peeling-Anwendung einen Sonnenschutz von mind. 30 LSF bis zu 50 LSF anwenden.
      • Ergänzende Pflege
      • Die Behandlung kann somit optimiert werden. Hierfür ist es ratsam sich ebenfalls von einer Fachkosmetikerin beraten zu lassen.
      • Sonneneinstrahlung minimieren, kein Solarium –> sonst gibt es unschöne Flecken.
      • Intensive Peelings nur von Oktober bis April anwenden
      • Während der Behandlungsintervalle auf intensiven Sport, Dampfbad, Sauna, IPL- Haarentfernung, Enthaarungscremen, andere Peeling-Varianten verzichten. –> Die Haut wird nur unnötig gereizt
      • Sollten Hautschüppchen entstehen, diese nicht abziehen, sondern abfallen lassen.

Keine intensiven Peelings bei

        • Krankheit (Herpes, etc.)
        • Entzündungen
        • offene Wunden
        • Schwangerschaft
        • Sonnenbrand, etc.

Peeling-Variationen:
Fruchtsäure
Microdermabrasion

Falls ihr Anregungen, Fragen oder Kritiken zu diesem Thema habt, würde ich mich freuen von euch zu lesen.

Love Ursula

2 thoughts on “Peelingmethoden Teil 3 – Kräuterpeeling”

  1. Kann ich auch das Peeling/intensive Peeling während der Stillzeit machen lassen? Bei mir betriffts den Rücken. Ist dies auch im Sommer möglich?
    Vielen Dank für die Antwort.

  2. Liebe Fatma,

    vielen Dank für deine Anfrage. Generell sollte man warten, bis abgestillt ist, da noch in der Stillzeit der Hormonhaushalt noch nicht ganz eingependelt ist. Daher könnte das Ergebnis noch nicht zufriedenstellend sein.
    Lieber ein bis zwei Monate nach abstillen die intensiveren Peelings angehen. Über die Haut können Stoffe in Kleinstmengen an die Muttermilch abgeben werden. Gerade beim Kräuterpeeling könnte es sein, dass diese vom Kind nicht vertragen werden und z.B ein kurzzeitiger Durchfall hervorgerufen wird. Es könnte sein, muss aber nicht. Diesbezüglich doch lieber vorsichtig sein.
    Im Sommer sollten intensivere Peelings vermieden werden, da sie ein Teil der Hornschicht (Schutzschicht) mit abtragen, braune Flecken (Pigmentstörungen) können dann die Folge sein. Die Zeit für intensivere Peelings sind bei uns in Mitteleuropa von Ende September bis Anfang April (je nach Wetterlage) und trotzdem immer an den Sonnenschutz denken. Die Haut kann sich während der Peeling-Phasen nicht selber schützen, daher immer von außen einen Schutz (Sonnenschutz) dazugeben von mind. 30 bis 50 LSF.
    Ich hoffe, ich konnte dir soweit weiterhelfen.

    Liebe Grüße
    Ursula

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